Pressestimmen (Auswahl)

… Die Bandbreite des optimal aufgestellten Chors zeigt sich bei Siebers Abschiedskonzert. Sie reicht von Chorbearbeitungen über Mehrchörigkeit, Chorlieder mit Klavierbegleitung, Madrigale und Tanzlieder bis zu Trost- und Abendliedern. (Klangwelten, Oktober 2019, St. Bonifaz)
Allgemeine Zeitung Mainz / 2019

… nicht nur hiermit bewies das Ensemble Vocale, wie stilsicher es in allen Epochen der Vokalmusik beheimatet ist. (A ceremony of carols in Mainz / St. Bonifaz)
Allgemeine Zeitung Mainz / 2018

… so führt Sieber ein Ensemble, das Musik auf hohem Niveau bietet; es versteht sich dabei auf die gesamte Bandbreite der Musik. (vokal total in Bad Kreuznach / Pauluskirche)
Rhein-Zeitung / 2017

… wurde Anspruch nach stimmiger Ausgestaltung ihrer Werkauswahl zwischen bekannter Chorkomposition und spannender Neuentdeckung mehr als gerecht. (vokal total in Mainz / Kurfürstliches Schloss)
Allgemeine Zeitung Mainz / 2017

… beeindruckte der Chor mit seiner feinsinnigen Umsetzung der gehauchten Tongewebe, die trotz ihrer Tonalität einen leicht avantgardistischen Duktus aufweisen. (musica et mors: ein Lichtkonzert, Mainz, St. Bonifaz)
Wiesbadener Kurier / 2016

… mit sprechender Gestik der Hände animiert Wolfgang Sieber, der Chorleiter, sein Ensemble zu höchst flexibler Artikulation. (Ave maris stella, Dominikanerkirche in Regensburg)
Mittelbayerische Zeitung Regensburg / 2015

… anspruchsvolle Musikdarbietungen, hervorragende Stimmen und angenehme Klangfülle … (Con amore: Lieder über die Liebe, Wallufer Sommer, 2011)
Rhein-Zeitung / 2011

… spaltete sich das Ensemble auf und die Einzelchöre verteilten sich im Altarraum. Die Ausgewogenheit der Stimmen und die akustischen Verhältnisse in St. Bonifaz ergaben ein außergewöhnliches Klangereignis. (Machet die Tore weit, St. Bonifaz, Mainz)
AZ Mainz / 2010

Neustart mit Frischluft: das Ensemble Vokale Mainz im September 2021; Foto: EVM

Der Chor

Klein, aber fein: So lautete die Devise seit der Gründung des Ensemble Vocale Mainz im Jahr 1984 durch Wolfgang Sieber, der den Chor bis Oktober 2019 geleitet hat. Das, was seinerzeit erstmals in sehr kleiner Besetzung zu hören war, hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem engagierten und – auch von der überregionalen Presse – sehr positiv beurteilten chorischen Ensemble entwickelt.

Als eigenständiger, freier Kammerchor wurden zunächst Konzerte, Kirchenmusiken und umrahmende Gestaltungen im Rhein-Main-Gebiet gesungen; dann kamen auch Aufträge für Rundfunk-/Plattenaufnahmen bzw. auch zu einer ausgedehnteren konzertanten Tätigkeit (u.a. Bremen, Dijon, Düsseldorf, Eichstädt, Frankfurt, München, Paris, Regensburg, Saarbrücken, Würzburg) und Verpflichtungen wie z.B. zu Konzerten anlässlich der Bundesgartenschau oder der Wiesbadener Maifestspiele. 1994 wurde das Ensemble, das auch im Verband der Deutschen Konzertchöre vertreten ist, beim Internationalen Chorwettbewerb in Riva del Garda mit Silber ausgezeichnet.

Neben der a cappella-Arbeit gab es befruchtende Zusammenarbeit u.a. mit Pianisten wie Claudia von Lewinski, Andrea Jantzen, Gerhard Wöllstein, Uwe Zeutzheim oder auch dem „Mainzer Kammerorchester“ und dem „Marburger Kammerorchester“ sowie vielen bekannten Vokalsolisten und Organisten. Im Regelfall singen wir mit gut 30 erfahrenen Chorsängerinnen und -sängern, weil nur so ein verantwortungsvolles, spannungsreiches Musizieren für alle Beteiligten möglich und auch der Individualität der Einzelstimme als Klang-Register größtmöglicher Freiraum eingeräumt wird, ohne den Anspruch auf ein weitgehend homogenes Klangbild aufgeben zu müssen. Anlass- oder auch repertoirebezogen wird gelegentlich auch in kleinerer Besetzung musiziert.

Seit Gründung des Ensembles wird die ganze Spannbreite des Vokal-Repertoires der Musikgeschichte in die musikalische Arbeit miteinbezogen: Von Dufay bis Poos, von Schütz bis Hessenberg, von Haydn bis Mendelssohn Bartholdy, vom gregorianischen Choral bis hin zu zentralen Chorkompositionen des 20. Jahrhunderts oder auch Uraufführungen wird nach einer stilgerechten und gleichzeitig dem zeitgenössischen Musikempfinden vermittelbaren Interpretation gesucht. Zusätzlich ist bei der Werkauswahl auch bestimmend, nicht nur das häufig bekannte Repertoire zu singen, sondern auch abseits ausgetretener Konzertpfade immer wieder Neues zu entdecken, Vergessenes wiederzubeleben.

Johannes Herres, dem im November 2019 die künstlerische Leitung übertragen wurde, folgt dieser Repertoirelinie und ergänzt sie um einen eigenen, barocken Schwerpunkt.

Konzert in St. Bonifaz, Mai 2012
Konzert in St. Bonifaz, Mai 2012; Foto: Markus Rübel

Singen ist gesund und macht glücklich.

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